Beron
15 januari 2008, 23:02
Seit heute ist sie also geöffnet, die Villa Vertigo und damit soll es also auch gekommen sein, das Ende der Eisbären, denn die durchgehende Farbwahl für die Villa ist rot und das gilt somit auch für die Bademäntel. Was sind wir jetzt?
:teuflisch
Ich habe mich entschlossen, diesen einen Bericht zu schreiben. Weitere werden nicht folgen. Warum, ist egal.
Villa Vertigo, Bahnhofstr. 90, Grefrath, Tag 1, Nachmittags:
Hinter den Gitterstäben der Pforte erblicke ich vertraute Gesichter. Maggie nimmt mir 50 Euro ab, gibt mir den roten Teufelsmantel und furchtbare Gesundheitsbadelatschen - dazu einen Schlüssel und eine Chipkarte. Diese hat die gleiche Funktion wie in einer Diskothek: Alles, was etwas kostet, wir damit abgerechnet. Cocktails, Masseur etc.
Nur die Mädchen werden selbstverständlich immer noch cash bezahlt.
Die Umkleide ist klein, aber ausreichend mit Schränken gefüllt. Der Duschbereich ist klein, aber ausreichend. Das Duschvergnügen ist arg eingeschränkt, das die Überkopfduscherei nervt und das Wasser zu schnell versiegt. Drückeberger sind gefragt. Die beiden Toiletten hier sind eng und schnell zugepinkelt. Igitt. Da kommen die Saubermacher kaum mehr hinterher.
Zwei weitere Toiletten sind schnell gefunden und wesentlich erfreulicher. Frei nach dem Motto, wo ich kack da bleib ich, kann man hier auch mal ernstere Geschäfte erledigen. Zur Not.
Zwei Bars laden zum verweilen ein. Die Main Area ist edel gestylt, doch hier gibts keinen Cafe. WEr aus versehen einen bestellt, nimmt zunächst verwundert zur Kenntnis, das die Bedienung in die andere Bar rennt und den Cafe von dort holt. Dafür gibts hier Cocktails und anderes Gesöff.
Der Wellness Bereich ist eigentlich keiner. Es ist eine Bar, in die man den Wellness Bereich eingepflanzt hat. Oder umgekehrt? Ein ungewöhnliches Konzept. Als wenn jemand die Sauna, ein Solarium und zwei sprudelnde Badewannen mitten in einen NAchtclub gebaut hätte...
Die vorherrschende Farbe ist immer noch puffrot. Auch das Licht ist hier rot.
Wie in einem typischen Saunaclub sieht es ingesamt eher nicht aus. Eher wie eine stylische moderne REstaurant-Bar. Die Dreibeinteufel in ihren roten Mänteln passen irgendwie noch rein, die Mädchen in den Bikinis und Dessous irgendwie nicht. Hier wären richtige Kleider fast schon angebracht. Und auch ich säße hier lieber in einem edlen Anzug, als im roten Mantel.
Das Catering am Vorabend ist großartig. Keine Labberkacke wie im GT, keine deutsche Hausmannskost, die vor Ort geschlachtet wurde - nein: Ein erstklassiges Buffet. Das Kartoffelgratin ist 5 Sterne wert, das GEmüse auch. Der Reis erinnert ans Happy, das Curryhuhn ein bischen ans GT (schmeckt aber sehr gut).
Der Nachtisch wuppt wunderbar runter. Ich bin begeistert und kann an richtigen Tischen gemütlich essen. Wie im Happy steht das Essen noch lange bereit und macht noch lange satt.
Die Musik schubbert am Anfang noch tranig im Hintergrund. Merkwürdige Ambient, Techno House Klänge überall. Später dann in der Haupt Bar ein Radiosender, mit englischer Moderation und Dance Music. Irgendwie passend, aber nicht unbedingt gelungen. Hier brauchts dringend ne Nachbesserung.
Gibts hier auch Frauen?
Natürlich. Von 20 frischen Polinnen (häh) ist nix zu sehen - dafür ein ständiges. "Hallo, Du auch hier, wie gehts? - wie gefällts dir denn?"
Das Personal setzt sich zusammen aus 60 Prozent Happy - 10 Prozent Living Room, 10 Prozent GT, 10 Prozent Ying Yang und 10 Prozent noch nie gesehen. (Und das wär auch besser gewesen)
Die Gäste hat man übrigens auch alle schonmal irgendwo gesehen.
Es verstreicht die Zeit und je länger ich mir den Laden angucke, umso unwohler fühle ich mich. Einerseits weil ich glaube, dass der kultige Happy Garden ein echtes PRoblem kriegen könnte, weil hier eine starke Kopie aufgemacht hat, mit modernem Edel Design und einem Hauch GT Feeling dazwischen. Andererseits wohl auch, weil keines der Mädchen bei mir dieses wunderbare Gefühlschaos auslöst, welches mich seit Jahren begleitet - und welches plötzlich verschwunden ist. Doch ich will nicht zum dritten Mal in dieser Woche unzufrieden gehen und mache zumindest einen waghalsigen Schritt. Bianca, aus Rumänien - die mir optisch sehr gut gefällt.
Die Unterhaltung ist kurz und unwichtig. Normalerweise ein guter Grund, nix zu machen. Ich tu es trotzdem und bereue gewaltig. Kurz: der schlechteste Sex den ich seit 5 Jahren in einem Club hatte. Kurzes Französisch (aber ok) - ansonstens war alles tabu. Ihr einziger Wunsch: Schnell f....
Mein einziger Wunsch: Hauptsache es kommt. Nach höchstens 20 Minuten hatte sie ihre 50 Euro. Ehrlich gesagt: Länger wollte ich mit der dann auch gar nicht mehr.
Wen es interessiert. Mir bekannt anwesend waren:
Shirin und Marnel, Paulina und Kinga, Monique, Franscesca, Amalia, Diana, Louisa, Christina, LAura, Natalie, Emmy, Alexandra usw. eine Große PHG Fraktion halt.
So soll es wohl wein: Ein Nachfolger zum PHG -
vielleicht wird es die Villa ja tatsächlich. Auf den Großbildschirmen läuft sogar das gleich Fashion TV.
Aber ganz ehrlich:
Ich glaub, ich kehre bald zurück ins Happy, solange es das noch gibt. Und wenn ich mit 5 Männern und 3 Frauen da sitze...
Die Villa Vertigo wird sicher erfolgreich. Vielleicht kann der alte Happy Garden ja koexistieren - denn ich würde ihn vermissen.
Ein regelmäßiger Gast werde ich in der Villa jedenfalls trotz aller positiven Eindrüce nicht. Ich bin halt ein nostalgischer Mensch, der einen alten Röhrenfernseher einem Falchbild HD Schirm vorzeiht und lieber ein SNES kauft bei E-Bay als eine Playstation 3.
Mit diesen Worten sage ich Goodbye und Goodnight, liebe Ex-Eisbären.
Eines ist mir übrigens noch kalr geworden: Es gibt nicht mehr besonders viele Frauen in der Club-Welt...wo früher wöchenlich 5 neue in jedem Club aufgetaucht sind, sehen wir jetzt immer die gleichen. So wie heute - alle schonmal irgendwo gesehen.
Und Rumänien ist nicht nur im Fussball stark vertreten...
Die schönste Polin in der Villa arbeitet übrigens nur hinter der Theke...
Greetings.
:heul:
:teuflisch
Ich habe mich entschlossen, diesen einen Bericht zu schreiben. Weitere werden nicht folgen. Warum, ist egal.
Villa Vertigo, Bahnhofstr. 90, Grefrath, Tag 1, Nachmittags:
Hinter den Gitterstäben der Pforte erblicke ich vertraute Gesichter. Maggie nimmt mir 50 Euro ab, gibt mir den roten Teufelsmantel und furchtbare Gesundheitsbadelatschen - dazu einen Schlüssel und eine Chipkarte. Diese hat die gleiche Funktion wie in einer Diskothek: Alles, was etwas kostet, wir damit abgerechnet. Cocktails, Masseur etc.
Nur die Mädchen werden selbstverständlich immer noch cash bezahlt.
Die Umkleide ist klein, aber ausreichend mit Schränken gefüllt. Der Duschbereich ist klein, aber ausreichend. Das Duschvergnügen ist arg eingeschränkt, das die Überkopfduscherei nervt und das Wasser zu schnell versiegt. Drückeberger sind gefragt. Die beiden Toiletten hier sind eng und schnell zugepinkelt. Igitt. Da kommen die Saubermacher kaum mehr hinterher.
Zwei weitere Toiletten sind schnell gefunden und wesentlich erfreulicher. Frei nach dem Motto, wo ich kack da bleib ich, kann man hier auch mal ernstere Geschäfte erledigen. Zur Not.
Zwei Bars laden zum verweilen ein. Die Main Area ist edel gestylt, doch hier gibts keinen Cafe. WEr aus versehen einen bestellt, nimmt zunächst verwundert zur Kenntnis, das die Bedienung in die andere Bar rennt und den Cafe von dort holt. Dafür gibts hier Cocktails und anderes Gesöff.
Der Wellness Bereich ist eigentlich keiner. Es ist eine Bar, in die man den Wellness Bereich eingepflanzt hat. Oder umgekehrt? Ein ungewöhnliches Konzept. Als wenn jemand die Sauna, ein Solarium und zwei sprudelnde Badewannen mitten in einen NAchtclub gebaut hätte...
Die vorherrschende Farbe ist immer noch puffrot. Auch das Licht ist hier rot.
Wie in einem typischen Saunaclub sieht es ingesamt eher nicht aus. Eher wie eine stylische moderne REstaurant-Bar. Die Dreibeinteufel in ihren roten Mänteln passen irgendwie noch rein, die Mädchen in den Bikinis und Dessous irgendwie nicht. Hier wären richtige Kleider fast schon angebracht. Und auch ich säße hier lieber in einem edlen Anzug, als im roten Mantel.
Das Catering am Vorabend ist großartig. Keine Labberkacke wie im GT, keine deutsche Hausmannskost, die vor Ort geschlachtet wurde - nein: Ein erstklassiges Buffet. Das Kartoffelgratin ist 5 Sterne wert, das GEmüse auch. Der Reis erinnert ans Happy, das Curryhuhn ein bischen ans GT (schmeckt aber sehr gut).
Der Nachtisch wuppt wunderbar runter. Ich bin begeistert und kann an richtigen Tischen gemütlich essen. Wie im Happy steht das Essen noch lange bereit und macht noch lange satt.
Die Musik schubbert am Anfang noch tranig im Hintergrund. Merkwürdige Ambient, Techno House Klänge überall. Später dann in der Haupt Bar ein Radiosender, mit englischer Moderation und Dance Music. Irgendwie passend, aber nicht unbedingt gelungen. Hier brauchts dringend ne Nachbesserung.
Gibts hier auch Frauen?
Natürlich. Von 20 frischen Polinnen (häh) ist nix zu sehen - dafür ein ständiges. "Hallo, Du auch hier, wie gehts? - wie gefällts dir denn?"
Das Personal setzt sich zusammen aus 60 Prozent Happy - 10 Prozent Living Room, 10 Prozent GT, 10 Prozent Ying Yang und 10 Prozent noch nie gesehen. (Und das wär auch besser gewesen)
Die Gäste hat man übrigens auch alle schonmal irgendwo gesehen.
Es verstreicht die Zeit und je länger ich mir den Laden angucke, umso unwohler fühle ich mich. Einerseits weil ich glaube, dass der kultige Happy Garden ein echtes PRoblem kriegen könnte, weil hier eine starke Kopie aufgemacht hat, mit modernem Edel Design und einem Hauch GT Feeling dazwischen. Andererseits wohl auch, weil keines der Mädchen bei mir dieses wunderbare Gefühlschaos auslöst, welches mich seit Jahren begleitet - und welches plötzlich verschwunden ist. Doch ich will nicht zum dritten Mal in dieser Woche unzufrieden gehen und mache zumindest einen waghalsigen Schritt. Bianca, aus Rumänien - die mir optisch sehr gut gefällt.
Die Unterhaltung ist kurz und unwichtig. Normalerweise ein guter Grund, nix zu machen. Ich tu es trotzdem und bereue gewaltig. Kurz: der schlechteste Sex den ich seit 5 Jahren in einem Club hatte. Kurzes Französisch (aber ok) - ansonstens war alles tabu. Ihr einziger Wunsch: Schnell f....
Mein einziger Wunsch: Hauptsache es kommt. Nach höchstens 20 Minuten hatte sie ihre 50 Euro. Ehrlich gesagt: Länger wollte ich mit der dann auch gar nicht mehr.
Wen es interessiert. Mir bekannt anwesend waren:
Shirin und Marnel, Paulina und Kinga, Monique, Franscesca, Amalia, Diana, Louisa, Christina, LAura, Natalie, Emmy, Alexandra usw. eine Große PHG Fraktion halt.
So soll es wohl wein: Ein Nachfolger zum PHG -
vielleicht wird es die Villa ja tatsächlich. Auf den Großbildschirmen läuft sogar das gleich Fashion TV.
Aber ganz ehrlich:
Ich glaub, ich kehre bald zurück ins Happy, solange es das noch gibt. Und wenn ich mit 5 Männern und 3 Frauen da sitze...
Die Villa Vertigo wird sicher erfolgreich. Vielleicht kann der alte Happy Garden ja koexistieren - denn ich würde ihn vermissen.
Ein regelmäßiger Gast werde ich in der Villa jedenfalls trotz aller positiven Eindrüce nicht. Ich bin halt ein nostalgischer Mensch, der einen alten Röhrenfernseher einem Falchbild HD Schirm vorzeiht und lieber ein SNES kauft bei E-Bay als eine Playstation 3.
Mit diesen Worten sage ich Goodbye und Goodnight, liebe Ex-Eisbären.
Eines ist mir übrigens noch kalr geworden: Es gibt nicht mehr besonders viele Frauen in der Club-Welt...wo früher wöchenlich 5 neue in jedem Club aufgetaucht sind, sehen wir jetzt immer die gleichen. So wie heute - alle schonmal irgendwo gesehen.
Und Rumänien ist nicht nur im Fussball stark vertreten...
Die schönste Polin in der Villa arbeitet übrigens nur hinter der Theke...
Greetings.
:heul: